Grasball - © GERRY WEBER WORLD

Hervorragende Einschaltquoten beim Finale Haas vs. Djokovic


ZDF hat in der Spitze 1,38 Millionen Zuschauer vor den Bildschirmen

Inzwischen sind die 17. GERRY WEBER OPEN, die vom 06. bis 14. Juni 2009 im GERRY WEBER STADION in HalleWestfalen stattgefunden haben und mit Tommy Haas den vierten deutschen Sieger nach Michael Stich (1994), Nicolas Kiefer (1999) und David Prinosil (2000) in der Turniergeschichte feiern konnten, längst Vergangenheit. Doch in der medialen Nachbetrachtung fällt auf, dass dieses ATP-Rasentennisturnier Rekordzahlen aufzuweisen hat. Insofern liegt Turnierdirektor Ralf Weber (45) in seiner Bewertung „wir sind mit unserem Turnier der Leuchtturm des nationalen Tennissports“ goldrichtig.

Einmal abgesehen davon, das die >Neue deutsche Tenniswelle< mit fünf nationalen Viertelfinalisten schon eine historische Rekordmarke ist, erlebte die Tenniskonjunktur im Fernsehen einen kräftigen Aufwärtsschub: Mit durchschnittlich 180.000 Zuschauern verbuchte das Deutsche Sport Fernsehen (DSF) an den ersten vier Turniertagen eine Steigerung der Zuschauerzahlen um fast das Doppelte. 2008 hatten die Werte noch meistenteils bei 100.000 Zuschauern gelegen. Am Fronleichnams-Feiertag registrierte der TV-Sender seine bisher beste Quote – mit durchschnittlich 230.000 Zuschauern und einem Marktanteil von 1,5 Prozent.

Diese für den Spartensender außergewöhnlichen Zahlen konnte das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF), die die TV-Übertragung für den Samstag und Finalsonntag übernommen hatten, für die Mainzer Sendeanstalt geradezu krönen. Die finale Auseinandersetzung zwischen dem späteren Turniersieger Tommy Haas und dem Weltranglisten-Vierten Novak Djokovic wurde im dritten Satz von 1,38 Millionen Zuschauern an den Bildschirmen verfolgt, was wiederum einen Marktanteil von 12,5 Prozent bedeutet. Im Schnitt wurde der Finalsonntag von 1,18 Millionen Zuschauern gesehen mit einem Marktanteil von 11,3 Prozent in der relevanten Zielgruppe. Angemerkt sei, dass dies die besten Tennisquoten der vergangenen fünf Jahre sind.

Die Gründe für diesen medialen Quotenaufschwung sieht Turnierdirektor Ralf Weber wie folgt: „Das gestiegene Interesse hat zum einen damit zu tun, dass unser Turnier zum durchgeführten Zeitpunkt die attraktivste nationale Sportveranstaltung war. Zum anderen wecken aber auch deutsche Siege eine höhere emotionale Bindung, genauso wie es im Fußball oder Handball der Fall ist. Von daher sind nationale Erfolge der Garant für glänzende Quoten und mit einem so populären Tennisspieler wie Tommy Haas sind dann auch wieder Zuschauer vor die Bildschirme zu locken.“ Im Übrigen gingen TV-Bilder der GERRY WEBER OPEN während der Turnierwoche weltweit in 80 Länder und die Matches von Novak Djokovic wurden zum Beispiel in Serbien live gesendet.

Auch das attraktive Internetangebot der GERRY WEBER OPEN, etwa mit dem Angebot, die Pressekonferenzen komplett zu sehen, stieß auf internationales Interesse. Akkreditiert waren in der ostwestfälischen Lindenstadt bei den 17. GERRY WEBER OPEN 390 Journalisten (147 Print, 79 Foto, Radio 25, TV 139), darunter 22 internationale Berichterstatter. „Das Turnier ist zu einer globalen Marke geworden, die auch bei den Medien hohen Nachrichtenwert hat“, sagte der Marketingleiter der GERRY WEVER OPEN Horst Erpenbeck, der während der Turniertage zudem 103.800 Zuschauer zählen konnte. Insgesamt wurde das Turnier in den vergangenen 17 Jahren von rund 1,75 Millionen Menschen besucht.

Zurück zur Übersicht

Copyright © etracker®. All rights reserved.