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Grand Slam Champions Trophy
am Freitag, den 04. Juni 2004 und Samstag, den 05. Juni 2004 ab 14.00 Uhr

mit Boris Becker, Michael Stich, Stefan Edberg und Thomas Muster
 
  INFOS
 
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Tageskarte Grand Slam Champions Trophy     04. Juni 2004

Tageskarte Grand Slam Champions Trophy     05. Juni 2004

Dauerkarte Grand Slam Champions Trophy     04. und 05. Juni 2004

 

Grand Slam Champions–Trophy mit Becker, Stich, Edberg und Muster
04. bis 05. Juni 2004 – GERRY WEBER STADION - HalleWestfalen

HalleWestfalen. Die großen Grand Slam-Turniere sind die „Creme“ des Tennissports: Australian Open, US Open, French Open und natürlich Wimbledon. Wer einen dieser Grand Slam-Titel gewinnt gehört zur Weltspitze. Nur wenige Ausnahmespieler konnten schon überall einmal auf dem Siegertreppchen stehen und in der Reihe der großen Vier umgibt vor allem Wimbledon eine Aura des Außergewöhnlichen. Zum einen können die Spiele auf dem Court des „All England Croquet and Lawn Tennis Club“ auf eine lange Tradition zurückblicken. Zum anderen ist es das einzige Grand Slam Turnier auf Rasen. Erstmals fanden die Internationalen Englischen Meisterschaften 1877 auf der alten Clubanlage an der Worple Road statt. Zunächst natürlich nur für die Herren, während die Damen erst 1884 antraten. 1922 zog man auf eine größere Anlage in die Church Road um, wo die Spiele bis dato stattfinden und jedes Jahr auf’s Neue ein großer Publikumsmagnet sind.

Das Spiel auf dem „heiligen Rasen“ stellt für jeden Spieler eine besondere Herausforderung dar. Während auf Sand oder Asche das Grundlinienspiel mit langen Ballwechseln dominiert, müssen sie ihr Spielverhalten auf Rasen völlig umstellen. Der Belag ist härter, das Spiel temporeicher, Surf und Volley bestimmen das Match. Nicht jeder Spieler kann sich damit anfreunden. Große Namen stehen als Sieger in Wimbledons Gästebuch, wie zum Beispiel Björn Borg, Stefan Edberg, John McEnroe, Michael Stich und Pete Sampras. Nicht zu vergessen Boris Becker, der mit seinen spektakulären Spielen und insgesamt drei Titeln das Publikum weltweit begeisterte.

Die GERRY WEBER OPEN (GWO) in HalleWestfalen sind ebenfalls bis heute das einzige deutsche ATP-Tennisturnier auf Rasen und seit dem ersten Ballwechsel im Jahre 1993 haben sich die GWO bei den nationalen sowie internationalen Spielern etabliert. Das im kommenden Jahr stattfindende Rasenturnier bietet den Tennisfans etwas ganz besonderes. In Anlehnung an die Glorie der großen Vier wird es eine „Grand Slam Champions Trophy“ mit den vier Siegern dieser Turniere stattfinden. Demzufolge schlagen am 04. und 05. Juni 2004 in der Lindenstadt Stefan Edberg, Boris Becker, Thomas Muster und Michael Stich auf.

Stefan Edberg geht mit sechs Grand Slam-Titeln diesbezüglich als Favorit ins Rennen um die Trophy. Der 37-jährige Schwede, ehemalige Nummer 1 der Weltrangliste, kann auf eine erfolgreiche Tenniskarriere zurückblicken. Bis auf die French Open hat er alle wichtigen Turniere gewonnen, war in Wimbledon zweimal erfolgreich. Vor seinem Ausscheiden aus dem aktiven Profisport sagte er einmal: “Ich bin zwar alt, aber auch noch hungrig.“ Bei der Grand Slam Trophy wird sich zeigen, ob er immer noch nicht satt ist.

Boris Becker - ebenfalls ehemalige Nummer 1 - startet als weiterer Favorit. Mit sechs Grand Slam Titeln genauso erfolgreich wie Edberg, hat er durch seine außergewöhnliche Karriere in Deutschland eine regelrechte Tenniseuphorie ausgelöst. In HalleWestfalen genießt Becker auf jeden Fall Heimvorteil. Schon zweimal hat er zur großen Freude des Publikums bei den GWO aufgeschlagen, wenn auch nicht so erfolgreich wie erhofft. Sein Resümee damals: „Man geht auf den Platz, fühlt sich gut und plötzlich merkt man, dass man im falschen Film ist.“ Erst beim Wimbledon-Revival 2003 in HalleWestfalen gegen Michael Stich konnte er den Platz als Sieger verlassen. Vielleicht lässt sich dieser Erfolg bei der Grand Slam Trophy wiederholen.
Dritter im Bunde ist noch ein weitere früherer Weltranglisten-Erster, der Österreicher Thomas Muster. Der 36-jährige, zu seiner aktiven Profizeit auch „steierischer Kraftprotz“ genannt, konnte als erster Österreicher einen Grand Slam-Titel gewinnen. Und das bei den French Open, wo keiner seiner Mitstreiter um die Trophy jemals den Siegespokal in Händen hielt. Legendär auch sein Sieg im fünf Stunden - Match gegen Michael Stich beim Davis Cup 1994. Bei den GWO hatte er bisher weniger Glück. Nach nur einem Spiel musste er schon wieder die Koffer packen. Sein Ehrgeiz, bei der Grand Slam Trophy besser abzuschneiden, dürfte also groß genug sein. Vielleicht bietet sich den Zuschauern ja eine spannende Neuauflage der Begegnung Muster gegen Stich.

Denn der gebürtige Elmshorner, ebenfalls einer der erfolgreichsten deutschen Tennisspieler, macht das Feld komplett. Zwar kann er mit Wimbledon auch nur einen Grand Slam Titel vorweisen und schaffte es bis zur Nummer 2 der Weltrangliste. Dafür hat Michael Stich gegenüber seinen Konkurrenten aber einen anderen Trumpf im Ärmel: Er ist zweimaliger GWO-Sieger, im Einzel und im Doppel. Auf dem GERRY WEBER STADION-Rasen fühlt er sich wie zu hause. Für ihn waren die GWO immer ein ganz besonderes Turnier, denn neben dem Reiz des Rasenspiels hat es ihm in HalleWestfalen jedes Mal sehr gut gefallen. Nach seinem souveränen Sieg im Einzel 1994 meinte er denn auch: “Das ist ein unbeschreiblicher Glückstag für mich.“ Stich genießt damit den Heimvorteil eines ‘Titelverteidigers’, und könnte deshalb auch bei der Grand Slam Trophy die Nase vorn haben.


 
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